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Zur Neugestaltung der Marienkirche ist ein Katalog erschienen.

Mit der Publikation werden auf 200 Seiten Entwürfe, Prozesse und Realisierungen dokumentiert und durch Texte von Autoren wie Bischof em. Dr. Franz Kamphaus, Dr. Thomas Sternberg, Peter Cachola Schmal, Dr. Gotthard Fuchs,
Peter Gorschlüter uvm. ergänzt.

Während der gleichnamigen Ausstellung in Frankfurt ist der Katalog zum vergünstigten Preis von 19,90 EUR im Haus am Dom erhältlich.

Der Katalog wird bereits im Handel angeboten und kann u.a. beim Verlag Schnell und Steiner bestellt werden: www.schnell-und-steiner.de










Das Atelier Goldstein arbeitete über sechs Jahre intensiv an der Neugestaltung der Marien Kirche Aulhausen,
die im Januar diesen Jahres offiziell eröffnet wurde.

In einer großen Ausstellung werden nun der Prozess und die Rezeption dieser Neugestaltung an drei Orten gezeigt:

Zollamtsaal, Domstraße 3
Haus am Dom, Domplatz 3
Dommuseum, Domplatz 1
60311 Frankfurt am Main

Eröffnung im Haus am Dom: 12. April 2016, 18.30 Uhr

Ausstellung: 13. April – 22. Mai 2016
Öffnungszeiten: Di – So 11–18 Uhr

Ein Katalog ist in der Ausstellung und über den Buchhandel erhältlich.

Künstlerführungen und Kuratorenführung: jeden Dienstag um 15.00 Uhr

www.hausamdom-frankfurt.de
www.dommuseum-frankfurt.de
www.marienkirche-aulhausen.de



Veranstaltungen:

Soirée am Dom: Zur Unbegreiflichkeit Gottes
14. April 2016, 19.30–21.30 Uhr
Ein Gespräch über das Unverfügbare und die Kunst.

Lesung und Deutung
Mystik und Reform

19. April 2016, 19.30–21.30 Uhr

Nacht der Museen
23. April 2016
Künstler- und Kuratorenführungen: 20.00 Uhr und 21.00 Uhr
Musikperformance von Julius Bockelt: 22.00 Uhr








Die Neugestaltung der Marien Kirche Aulhausen durch das Atelier Goldstein ist beendet.
Nach sechs Jahren intensiver Arbeit ist die Marien Kirche nun offiziell eröffnet und für die Öffentlichkeit zugänglich.

Detaillierte Informationen zur Marien Kirche finden sie unter www.marienkirche-aulhausen.de.

Marien Kirche
Ludwig-Glaser-Strasse
65385 Rüdesheim am Rhein

49°59'46.5"N 7°53'43.8"E




NO19 HERZSTÜCKE
Holzskulpturen von Ernst Stark


Eröffnung: 12. Januar, 19 Uhr
Ausstellung: 13. Januar - 21. Februar 2016

Er geht in den Wald und sucht ein Stück Holz. Dann holt Ernst Stark aus diesem Stück Holz ein Bild heraus: Schicht für Schicht, Milimeter für Milimeter, wie ein Archäologe. Das erfordert Zeit und Geduld. Viele seiner Skulpturen sind im Postkartenformat gehalten. Sie sind mit Aquarellfarbe gefasst. Manch- mal nehmen die Skulpturen auch Lebensgröße an und sind aus einem großen Stamm geschlagen. Das Motiv kann ein Tier oder eine Landschaften sein. Oder einfach nur ‚ein Ding’, ein gefundenes Objekt.

Ernst Stark bearbeitet das Holz so lange, bis es sich verwandelt, eine neue Gestalt annimmt, lebendig wird. Das Tier wird zu einem portraitierten Objekt, die Landschaft zu einem Raum für Erinnerungen. Das alles hat seine eigene Geschwindigkeit, seinen eigenen Rhythmus. Es ist nie ein schneller Schuss.

Kurz gesagt: Stark überträgt ein zweidimensionales Bild in den Raum.

In der Ausstellung ‚Herzstücke’ werden Holzskulpturen von Ernst Stark aus dem Zeitraum 2003 bis 2016 zu sehen sein, die der Künstler zu einem Bild im Raum zusammenfügt. Im Zentrum dieser überraschend farbigen Installation steht ein lebensgroßes Tier, das einem Okapi nachempfunden ist.

Veranstaltungen:

Künstlergespräch
13. Januar, 19 Uhr
(NICHT 20 UHR!)
mit Ernst Stark und Erik Verhagen

These Foolish Things
22. Januar, 20 Uhr
Wolfram Lotz

Monologe + Bilder


Öffnungszeiten: Mittwoch - Samstag, 12 - 18 Uhr

Weitere Informationen zur Ausstellung finden sie unter HERZSTÜCKE.

Mit freundlicher Unterstützung von:







CROSSROADS - KREUZUNGEN

Stefan Häfner, Marcel Schmitz, Ota Prouza


Museum Montanelli, Prag
20. November 2015 - 28. Februar 2016

„Kreuzungen“, das neue Kooperationsprojekt von ABCD und dem Museum Montanelli, stellt Werke von drei internationalen zeitgenössischen Art-Brut-Künstlern vor, die ein gemeinsames Thema haben: die Stadt als Ort, der unser Leben definiert.

www.museummontanelli.com





Zeichnungen von Arletta Kindermann und Papphabitate von Wolfgang Klee

Eröffnung: 18. November, 19 Uhr
Ausstellung: 19. November - 20. Dezember 2015

Kuratiert von Thomas Röske


Die beiden Künstler Kindermann und Klee passen mit ihren hier präsentierten Werken in keine Schublade. Weder lassen sie sich einer zeitgenössischen Kunstströmung zuordnen, noch der Outsider Art. Gemeinsam ist ihnen das Moment des Grotesken im Sinne einer verzerrten figurativen Darstellung, die zugleich karikierend und unheimlich wirkt.

Das bekannteste Werk von Arletta Kindermann, einer klassizistisch-figurativen Bildhauerin, ist die Nachschöpfung der überlebensgroßen Quadriga auf der rekonstruierten Außenhaut des Braunschweiger Schlosses. Neben diesem öffentlichen Œuvre entsteht dessen Nachtseite, ein geheimes aus hunderten von genau durchgearbeiteten Bleistiftzeichnungen, auf denen sich grimassierende Gesichter und nackte Körperteile lückenlos auf der Bildfläche drängen. Die erotisierte Enge der geballten Körperlichkeit kommt dem Betrachter geradezu bedrohlich nahe, als steckte er mit diesen Wesen, die sich über ihn lustig zu machen scheinen, in einer ausweglosen engen Höhle.

Wolfgang Klee fertigt seit 2006 „Papphabitate“, Kartonkonstruktionen zum Hängen oder Stehen, die Einblicke in enge Räume geben, mit Vorliebe auf mehreren Etagen. Grotesk wirken die männlichen und geschlechtsneutralen Wesen, die hier mit ausdruckslosen Gesichtern sitzen, stehen und liegen, während andere mechanischen Tätigkeiten nachgehen. Manche nackten Gestalten zeigen einander ihre erigiert vor ihnen liegenden Geschlechtsteile oder beobachten voyeuristisch ein Geschehen. Andere dringen auf und in Körper ein, mit Werkzeugen, Knüppeln und Spritzen, ihren Penissen, Zungen oder verschiedenen Körperausscheidungen. Mit schwarzem Humor üben Klees Papphabitate Kritik an Konsumsucht und Ausbeutung.

Der Kurator dieser Ausstellung, PD Dr. phil. Thomas Röske (*1962), ist seit November 2002 Leiter der Sammlung Prinzhorn der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg und arbeitet immer wieder als freier Ausstellungskurator für verschiedene Institutionen.
Er gibt regelmäßig Lehrveranstaltungen am Zentrum für Europäische Kunstgeschichte der Universität Heidelberg und ab 2016 auch am Kunstgeschichtlichen Institut der Universität Frankfurt. Seit April 2013 ist er Präsident der European Outsider Art Association (EOA).

Öffnungszeiten: Mittwoch - Samstag, 12 - 18 Uhr

Weitere Informationen zur Ausstellung finden sie unter KOMMUNIZIERENDE KÖRPER.

GOLDSTEIN GALERIE  .  Schweizer Straße 84  .  60594 Frankfurt am Main

Mit freundlicher Unterstützung von:







JULIUS BOCKELT
MAX-PLANCK-INSTITUT FÜR HIRNFORSCHUNG

Ab 28.Oktober 2015

Gedenkfeier mit Vortrag und Ausstellungseröffnung
28.Oktober 2015, 17 – 19 Uhr

Max-Planck-Institut für Hirnforschung
Max-von-Laue-Straße 4
60438 Frankfurt am Main

Im Mittelpunkt dieser Gedenkfeier steht der Vortrag von Prof. Paul Weindling (Department of History, Philosophy and Religion, Oxford Brookes University) mit dem Titel “Provenance and Personal Identity: Problems of Brain Specimens and Tissues from the Era of National Socialism”*, sowie die Eröffnung der Ausstellung von Julius Bockelt in den Räumen des Max-Planck-Instituts.

*Herkunft und personale Identität: Zum Umgang mit Gehirn- und Gewebeproben aus der Ära des Nationalsozialismus.





JULIA KRAUSE-HARDER
KUNSTVEREIN BAD NAUHEIM

Julia Krause-Harder zeigt in einer Einzelausstellung ihre lebensgroßen Dinosaurierskelette und zum ersten Mal Wandarbeiten aus Stoff.

9. Oktober - 8. November 2015

KUNSTVEREIN BAD NAUHEIM
Terrassenstraße 8, 61231 Bad Nauheim

Kunstverein Bad Nauheim





THESE FOOLISH THINGS
JAKOB HOFFMANN TRIFFT JULIUS BOCKELT

Wir laden sie herzlich zur Sonntags-Matinee am 4. Oktober, 11 Uhr in die Goldstein Galerie ein. Jakob Hoffmann wird im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe THESE FOOLISH THINGS auf Julius Bockelt treffen. In einem Künstlergespräch wird Bockelt Einblicke in seine eigenwilligen Experimente und künstlerische Praxis geben.

Ausstellung:
JULIUS BOCKELT - SCHICHT, BLASE, EFFEKT
24. September - 31. Oktober 2015


Weitere Veranstaltung:
Musik Performance, 23.10., 19 Uhr
Uwe Dierksen: Sequenza V für Posaune Solo von Luciano Berio
Uwe Dierksen und Julius Bockelt: Improvisation


Öffnungszeiten: Mittwoch - Samstag, 12 - 18 Uhr

Weitere Informationen zur Ausstellung finden sie unter SCHICHT, BLASE, EFFEKT.

Mit freundlicher Unterstützung von:







In der ersten Einzelausstellung des Atelier Goldstein Künstlers Julius Bockelt, 1983 geboren in Frankfurt am Main, zeigt die Goldstein Galerie Zeichnungen und fotografische Arbeiten, die sich vornehmlich mit physikalischen Phänomenen beschäftigen. In Bockelts Zeichnungen entstehen durch lineare Reihungen und Überlagerungen komplexe Gebilde auf Papier, die eng mit seinen musikalischen Versuchen zu Interferenzen und Tonschwingungen verknüpft sind.
Seine fotografischen Arbeiten sind Zeugnisse eigenwilliger Beobachtungen und Experimente: Er greift Wolkenformationen, Regenbögen, Schneekristalle und Spannungsoptik auf oder verändert Struktur und Verhalten von Seifenblasen durch die Verwendung von Cola. So entstehen beiläufige und zugleich eindrucksvolle poetische Bilder.

Eröffnung: Mittwoch, 23. September 2015, 19 Uhr
Ausstellung: 24. September - 31. Oktober 2015

Veranstaltungen:
Sonntagsmatinee, 4.10., 11 Uhr
Jakob Hoffmann trifft Julius Bockelt (Künstlergespräch)
Musik Performance, 23.10., 19 Uhr
Uwe Dierksen: Sequenza V für Posaune Solo von Luciano Berio
Uwe Dierksen und Julius Bockelt: Improvisation

Öffnungszeiten: Mittwoch - Samstag, 12 - 18 Uhr

Weitere Informationen zur Ausstellung finden sie unter SCHICHT, BLASE, EFFEKT.

Mit freundlicher Unterstützung von: